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Martina, 26 Jahre alt, Studentin:

Ich studiere Jura im 10. Semester und mache jetzt den zweiten Anlauf, um das 1. Staatsexamen zu schaffen. Seit ungefähr einem Jahr habe ich massive Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen, am liebsten würde ich noch stundenlang liegen bleiben und weiterschlafen. In der Prüfungsvorbereitung kann ich mich kaum auf das konzentrieren, was gerade besprochen wird, ich mache mir viele Gedanken um mich selbst. Seit ich für das Examen lerne verbringe ich so gut wie jeden Tag nur mit Lernen, ich hab kaum noch die Zeit, mich mit meinen Kumpels zu treffen. Dadurch fühle ich mich sehr isoliert und sitze mit schlechter Laune in meiner Wohnung herum. Ich hatte mir mein Leben eigentlich spaßiger vorgestellt, habe aber mittlerweile nur noch Pflichten. Und was zählt ist Leistung. Am liebsten würde ich alles hinwerfen und gar nichts mehr machen.

Das schlimmste ist, dass ich alles, was ich wochenlang gepaukt habe, in der Prüfung nicht mehr weiss. Es ist aber nicht so ein Black Out. Irgendwie kommt es mir vor, als hätte ich die ganzen Begriffe vorher nie richtig registriert, als wäre ich nicht richtig bei der Sache gewesen, hätte nur am Schreibtisch gesessen und die Bücher angestarrt. Und das, wenn man noch so jung ist wie ich! Man traut sich gar nicht, jemandem davon zu erzählen und sich lächerlich zu machen. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich dazu durchzuringen, den Gedächtnis-Check bei GedächtnisOnline zu machen. Aber die Informationen haben mir geholfen, meine Vergesslichkeit im Studium ernst zu nehmen und ärztliche Hilfe zu suchen. Die Ärzte sagten, ich sei noch jung und die Vergesslichkeit sei auf meine depressive Verstimmung zurückzuführen, nicht unbedingt auf körperliche Schäden oder Veränderungen. Das hat mich erstmal beruhigt. Jetzt mache ich seit zwei Monaten eine Psychotherapie, die mir in dieser stressigen Examensphase hilft, ausgeglichener zu werden und zu bleiben. Meine Konzentration und das Behalten des Gelernten ist jedenfalls schon deutlich besser geworden.“

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