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Johanna, 46 Jahre alt, Hausfrau und Mutter:

„Mein Mann leidet unter seit etwa 4 Jahren unter Gedächtnisproblemen. Er vergisst, die Herdplatte auszustellen oder wo er die Schlüssel hingelegt hat. Anfangs hat er es als alltägliche Schusseligkeit abgetan, doch diese Kleinigkeiten häuften sich. Eines Tages kam er vom Einkaufen nicht wieder, obwohl der Supermarkt gleich um die Ecke ist. Er ist diesen Weg schon unzählige Male gegangen, aber plötzlich konnte er sich nicht mehr an den Heimweg erinnern. Ich bin ihn suchen gegangen, habe sogar die Polizei verständigt.


Dieser Vorfall hat mich endgültig nachdenklich werden lassen, doch leider hat mein Mann sich lange Zeit geweigert, seine Probleme ernst zu nehmen. In dieser Zeit hat mich das sehr belastet, weil er meine Hilfe nicht zugelassen hat. Er wies mich zurück, wenn ich mit ihm darüber reden wollte oder versucht habe eine Lösung für uns zu finden. Schließlich beeinflusste es unser alltägliches Leben mehr und mehr. Manchmal war es fast unerträglich. Oft geriet ich sogar in Zorn über die Vergesslichkeit meines Mannes.

Außerdem hat es mich sehr belastet, dass ich mit dieser Situation alleine war. Ich fühlte mich zuweilen sehr überfordert, weil ich nicht wusste, wohin ich mich wenden sollte. Anfangs wollte ich auch niemandem von den Problemen meines Mannes erzählen, aus Schamgefühl und aus Angst vor Unverständnis. Denn mir war bis dahin kaum etwas über Gedächtnisstörungen bekannt. Irgendwann gab mir eine Bekannte den Tipp, mich im Internet über dieses Thema zu informieren. Dort fand ich viele nützliche Informationen und Adressen. Die wichtigste Erfahrung für mich war jedoch, dass diese Probleme kein Tabu sind.

Durch ein umfassenderes Wissen über das Gedächtnis und eventuelle Störungen konnte ich meinen Mann auch viel besser verstehen. Letztendlich konnte ich ihn dann auch davon überzeugen, dass er sich durch professionelle Hilfe seinen Alltag erleichtern kann. Mittlerweile haben wir beide das Gefühl, das beste aus den Umständen zu machen – dank der Unterstützung von Außen.“

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(C) 2011 Prof. Dr. Edgar Heineken